Die 2024 Beijing International Automobile Exhibition findet vom 25. April bis zum 4. Mai 2024 im China International Exhibition Center in Beijing statt. Bei diesem Jahrhunderautosalon belief sich die Anzahl der weltweit präsentierte Fahrzeuge auf 117, und es wurden auch 278 Modelle von Elektrofahrzeugen vorgestellt. Die Ausstellungshallen sind bereits am ersten Tag voller Besucher, und an den verschiedenen Pressekonferenz-Orten ist kaum noch Platz zu finden. Medienvertreter und Händler aus der ganzen Welt sind in jeder Ecke der Ausstellungshalle aktiv.
Derzeit führen Chinas Technologien im Bereich Neuausstattung von Fahrzeugen, wie Batterien, Motoren und Elektroniksteuerungen global. Die Batterie hat dabei den größten Wettbewerbsvorteil. Derzeit stammen mehr als die Hälfte der zehn weltweit führenden Unternehmen für Triebwerksbatterien aus China. Beatrix Keim, Direktorin für Chinaangelegenheiten am Deutschen Automobil-Forschungszentrum, sagte in einem Interview mit der Online-Version der People's Daily, dass China nicht länger nur ein starker Konkurrent in der globalen Automobilindustrie ist, sondern zum Leader im Bereich Elektrofahrzeuge geworden ist. Michael Kirsch, Präsident und CEO von Porsche China, glaubt, dass die dieses Jahres stattfindende Automesse in Peking eine Vision für die Zukunft darstellt, die es Menschen ermöglicht, die Entwicklungsrichtung der Automobilindustrie der Zukunft zu sehen.
Ferdinand Dudenhoeffer, ein renommierter deutscher Experte für Automobilökonomie und Direktor des Automobil-Forschungsinstituts in Bochum, betonte, dass der Kostenvorteil der chinesischen Elektrofahrzeug-Industrie ein natürlicher Wettbewerbsvorteil sei, der durch jahrelange Entwicklung entstanden sei, bei der ständig in dem harten Marktwettbewerb erforscht und innoviert wurde, um durch langfristige Investitionen in Bereiche wie Triebwerksbatterien und Software einen natürlichen Wettbewerbsvorteil zu etablieren. "Die Zukunft der Automobilentwicklung in China, wenn wir der Zukunft mit protektionistischen Maßnahmen begegnen, wäre ein großer Fehler."
Hildegard Müller, Präsidentin des Deutschen Automobilherstellersverbandes, nahm auch dieses Jahr erstmals an der Beijing Auto Show teil. Sie erklärte, dass deutsche Automobilhersteller 2023 3,7 Millionen Autos in China verkauft haben. Die deutsche Automobilindustrie unterstützt nachdrücklich Marktoffenheit und faire Konkurrenz, lehnt Handelsprotektionismus ab, und die Entwicklung elektrischer Fahrzeuge in China sowie die Vitalität des chinesischen Marktes seien von Vorteil für die Entwicklung der globalen Automobilindustrie.
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